Ich kann die modulare Zusatzausbildung „Pädagogik bei Krankheit“ für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen, unbedingt empfehlen. Die Mischung aus theoretischem Input, praktischen Beispielen und dem Eingehen auf die Bedürfnisse und Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für mich hervorragend. Die Erkenntnisse aus den Modulen sind mir in meiner täglichen Arbeit immer wieder eine große Orientierungshilfe.
– Franz Feichtl, Höhere Schule Salzburg http://www.his-salzburg.at/
Autor: glen
Rückmeldung 1
Was war für mich am Fortbildungsmodul 2 am Interessantesten oder am Wichtigsten?
Ich fand gut, dass an Modul 1 angeknüpft wurde
Ich fand gut, dass sehr viele praktische Sachen (Material & konkret Methodenerprobungen) ermöglicht wurden => sehr bereichernd
Der konkrete Bezug zur Praxis war für mich sehr hilfreich (Fallbeispiele etc.)
Kollegiale Fallberatung war sehr hilfreich
Lösungsfokusiertes Arbeiten (z.B. Schnörkelbilder …)
Viele praktische Unterrichtsbeispiele und Lektürevorschläge und Fallbeispiele
Gute Mischung zwischen Theorie und Praxis
Rechtliche Grundlagen (Bewusstsein der juristisch gesetzten schlechten Aufstellung – aber gleichzeitig auch die Freiheit im System)
Vielfältige Methoden / Möglichkeiten des Andockens an die Situationen der Schüler Kontakt und Austausch mit Kollegen
Teilnehmer der Module 1 und 2
MODUL 4
Zur Zeit wird der Inhalt überarbeitet – bitte haben Sie etwas Geduld
MODUL 3
Die Module 3 und 4 sind so aufgebaut, dass viel Zeit für die einzelnen Themen, dem kollegialen Austausch und dem Erproben des vorgestellten (Unterrichts-)Materials eingeplant sind.
Mona Meister:
- Das „zweite“ Curriculum – was vermitteln wir außerhalb des Lehrplans? Vertiefung aus Modul 2
- Sich „Selbst-bewusst-sein“ – wie können wir erkrankten Kindern und Jugendlichen helfen, sich selbst positiv wahrzunehmen und damit ihre Selbstwirksamkeit zu erhöhen z.B. im Unterricht und bei Berufsfindung + Bewerbung
Michaela Klein:
Gewaltfreie Kommunikation mit dem Schwerpunkt Beziehungsaufbau
Der Aufbau einer pädagogischen Beziehung zu einem erkrankten Kind braucht eine sensible Kommunikation und besondere Achtsamkeit. Die Prinzipien und Werkzeuge der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg bieten eine wirkungsvolle Grundlage für diesen Aufbau einer wertschätzenden und vertrauensvollen Beziehung, die dann die Grundlage ist für eine förderliche Lernumgebung.
Auf der Basis der vier Schritte der GFK (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) wird die empathische Kommunikation (mit dem Schüler/ der Schülerin UND mit sich selbst) vorgestellt, erlebbar gemacht und geübt.
Jan-Peter Lüffe:
Theaterspielen in der Klinikschule
im Mai 2022 bot Jan-Peter Lüffe erstmals das Thema Theaterspiel mit erkrankten Kindern und Jugendlichen an. Für Modul 3 bietet er eine weitere Vertiefung in diesem Bereich an.
„Die 6- Bildergeschichte und das BASIC PH- Modell.
Ein theatertherapeutisches Verfahren in seiner Ableitung für uns Kliniklehrer:innen. Wir lernen das künstlerisch-kreative Verfahren der 6-Bilder-Geschichte spielerisch kennen und leiten daraus förderpädagogisch relevante Erkenntnisse und individuelle Möglichkeiten von Fördermaßnahmen für unseren pädagogischen Kontext Klinikschule ab. Der spielerisch-kreative Ansatz ermöglicht uns sehr ressourcenorientiert zu agieren. Eine mögliche Sorge, das Ganze sei „zu therapeutisch“ ist unbegründet und kann gern diskutiert werden“.
Holger Neumann:
Pädagogik bei Krankheit – Klärung und Unterstützung
– Kennenlernen und beispielhafte Erprobung „Szenisch-dialogischer Arbeit“ anhand von Herausforderungen des pädagogischen Alltags mit kranken Kindern und Jugendlichen
– Reflexion über Unterstützungsmöglichkeiten im Arbeitsfeld der Teilnehmner:innen (fachlich, Supervision, Kollegiale Beratung …)
MODUL 2 / 3
In dem Aufbaumodul 2023 vertiefen wir einerseits Grundlagen, die in Modul 1 vom Mai 2022 vermittelt wurden. Andererseits bieten wir auch für Absolventen der Module 1 und 2 von 2019 einen Neustart an. Wir bieten neue Inhalte an, die auch für alle „Ehemaligen“ von Interesse sind.
Wir werden aber auch anhand von Praxisbeispielen die Erfahrungen der Teilnehmer/innen aufgreifen und gemeinsam Strategien entwickeln wie Kinder und Jugendliche mit Erkrankungen unterstützt werden können. Zudem werden wir konkrete Lösungsmöglichkeiten für verschiedene schulische Problemfelder erarbeiten.
Mona Meister:
Das zweite Curriculum – Selbstwirksamkeit – internalisierter Ableismus?
Auswirkungen von Erkrankungen im (Schul-) Alltag
Cordula Lüken:
Lernen mit Krankheit, nach Krankheit und trotz Krankheit. Geht das an allgemeinbildenden Schulen?
In Wolfsburg wurde im vergangenen Jahr das Rahmenkonzept „Schulisches Eingliederungsmanagement“ als Instrument für Regelschulen entwickelt und wird derzeit an Pilotschulen erprobt. Frau Lüken wird es in diesem Modul vorstellen, Gelingens Bedingungen herausstellen und auf Stolpersteine hinweisen. Dabei kommt vor allem auch ein Vorschlag aus Niedersachsen zum Tragen, eine stufenweise Wiedereingliederung rechtssicher durchführen zu können.
Jan-Peter Lüffe:
Beziehungsgestaltung und Fachunterricht- ein Spagat?
Handwerkskoffer für adressierenden Unterricht
In diesem Workshop werden verschiedene beziehungsgestaltende Zugangsweisen vorgestellt und erprobt, welche im Rahmen des Fachunterrichts eingesetzt werden können. Gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt der Dozent Peter Lüffe (Seminarausbilder für die Fachrichtung emotionale und soziale Entwicklung am ZfsL Hamm und Lehrer an einer Klinikschule) Möglichkeiten der positiven persönlichen Adressierung der Schüler:innen, welche für die fachliche Arbeit den Forschergeist wecken, Selbstvertrauen anregen, Durchhaltevermögen stärken, zur Weiterarbeit motivieren, Emotionen regulieren. verschiedene Lernsettings werden im Hinblick auf die Beziehungschancen die in ihnen stecken erkundet und für die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.
Holger Neumann:
Pädagogik bei Krankheit – Klärung und Unterstützung
- Kennenlernen von Möglichkeiten: Supervision, Kollegiale Beratung, Szenischer Dialog“
- fachliche Herausforderungen – Möglichkeiten der Unterstützung
- persönliche und rollenbezogene Herausforderungen – Möglichkeiten der Unterstützung
exemplarische Bearbeitung von Klärungsanliegen aus dem Kreis der TeilnehmerInnen – Kennenlernen von Möglichkeiten der Supervision
Workshop mit „Helene“ – einer Autorin aus dem Buch: „Schulerfolg trotz Erkrankung“.
- Sie reflektiert ihre Erfahrungen und gibt interessante Einblicke in ihr (damaliges) Erleben.
MODUL 1
Modulare Zusatzausbildung für Lehrkräfte im Arbeitsfeld „Pädagogik bei Krankheit“
Wichtig ! 2024 wird keine modulare Fortbildung angeboten.
Anfragen zu Fortbildungen von den einzelnen Dozenten können über die „Schulinterne Fortbildungen“ oder direkt an die Dozenten gestellt werden.
Überschrift Startseite
ist ein Zusammenschluss von Pädagogen mit vielfältigen Erfahrungen in verschiedensten pädagogischen Feldern. Uns eint die gemeinsame Arbeit im Bereich Pädagogik bei Krankheit. Wir bringen unsere unterschiedliche Expertise und Kompetenz in unsere alltägliche Arbeit mit erkrankten Kindern und Jugendlichen ein. Außerdem bieten wir seit Jahren interne Fortbildungen für unsere Hamburger Kolleginnen und Kollegen an.
Unser Angebot richtet sich an alle Lehrkräfte und Pädagogen, die im Bereich Pädagogik bei Krankheit arbeiten – sei es lehrend oder beratend.
Das können Lehrkräfte aus Klinikschulen sein, Sozialpädagoginnen und Pädagogen aus Beratungsstellen genauso wie interessierte Lehrkräfte aus Regelschulen, die sich als Multiplikatoren in ihren Schulen auf diesem Gebiet qualifizieren wollen.