Die Module 3 und 4 sind so aufgebaut, dass viel Zeit für die einzelnen Themen, dem kollegialen Austausch und dem Erproben des vorgestellten (Unterrichts-)Materials eingeplant sind.
Mona Meister:
- Das „zweite“ Curriculum – was vermitteln wir außerhalb des Lehrplans? Vertiefung aus Modul 2
- Sich „Selbst-bewusst-sein“ – wie können wir erkrankten Kindern und Jugendlichen helfen, sich selbst positiv wahrzunehmen und damit ihre Selbstwirksamkeit zu erhöhen z.B. im Unterricht und bei Berufsfindung + Bewerbung
Michaela Klein:
Gewaltfreie Kommunikation mit dem Schwerpunkt Beziehungsaufbau
Der Aufbau einer pädagogischen Beziehung zu einem erkrankten Kind braucht eine sensible Kommunikation und besondere Achtsamkeit. Die Prinzipien und Werkzeuge der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg bieten eine wirkungsvolle Grundlage für diesen Aufbau einer wertschätzenden und vertrauensvollen Beziehung, die dann die Grundlage ist für eine förderliche Lernumgebung.
Auf der Basis der vier Schritte der GFK (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) wird die empathische Kommunikation (mit dem Schüler/ der Schülerin UND mit sich selbst) vorgestellt, erlebbar gemacht und geübt.
Jan-Peter Lüffe:
Theaterspielen in der Klinikschule
im Mai 2022 bot Jan-Peter Lüffe erstmals das Thema Theaterspiel mit erkrankten Kindern und Jugendlichen an. Für Modul 3 bietet er eine weitere Vertiefung in diesem Bereich an.
„Die 6- Bildergeschichte und das BASIC PH- Modell.
Ein theatertherapeutisches Verfahren in seiner Ableitung für uns Kliniklehrer:innen. Wir lernen das künstlerisch-kreative Verfahren der 6-Bilder-Geschichte spielerisch kennen und leiten daraus förderpädagogisch relevante Erkenntnisse und individuelle Möglichkeiten von Fördermaßnahmen für unseren pädagogischen Kontext Klinikschule ab. Der spielerisch-kreative Ansatz ermöglicht uns sehr ressourcenorientiert zu agieren. Eine mögliche Sorge, das Ganze sei „zu therapeutisch“ ist unbegründet und kann gern diskutiert werden“.
Holger Neumann:
Pädagogik bei Krankheit – Klärung und Unterstützung
– Kennenlernen und beispielhafte Erprobung „Szenisch-dialogischer Arbeit“ anhand von Herausforderungen des pädagogischen Alltags mit kranken Kindern und Jugendlichen
– Reflexion über Unterstützungsmöglichkeiten im Arbeitsfeld der Teilnehmner:innen (fachlich, Supervision, Kollegiale Beratung …)